Pikante Rohkost-Cracker als Muntermacher

Die Zutaten für die Cracker

Die Zutaten für die Cracker

Wer viel unterwegs ist, kennt das Problem: Was tun, wenn der Magen knurrt? Zwar gibt es (zumindest in Lübeck) an fast jeder Ecke eine Bäckerei. Doch die astronomischen Preise, die dort für meist noch minderwertige Massenware verlangt werden, schrecken ab. Genau hier kommen die pikanten Rohkost-Cracker ins Spiel.

Sie sind nicht nur eine rohköstliche Knabberei, sondern auch die ideale Wegzehrung für unterwegs. Gesunder Knabberspaß also, der nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch den Körper. Luftdicht aufbewahrt halten sie mehrere Tage – sofern nicht schon vorher aufgegessen werden. Eine Gefahr, die den leckeren Cracker stets und ständig droht.

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Erstklassig vegan essen im Vegatable (Fleischhauerstr. 80, Lübeck)

Im Vegatable (Foto: Vegatable)

Im Vegatable (Foto: Vegatable)

Am unteren Ende der Fleischhauerstraße geht es nicht nur gemütlich, sondern auch vegan  zu. Etwas abseits vom Trubel der Innenstadt, aber noch nah genug am Zentrum des Geschehens liegt seit April 2015 das Vegatable. Ein kleines und feines Restaurant, das mit überwiegend veganen Gaumenfreuden der Oberklasse aufwartet – und dessen Preise sich trotz des erstklassigen Angebots in angenehm günstigen Regionen bewegen.

Und das ist alles andere als selbstverständlich. Denn die Zutaten stammen in den allermeisten Fällen aus biologisch zertifizierter und regionaler Erzeugung. Die Gerichte werden frisch zubereitet, wobei streng darauf geachtet wird, möglichst wenig Lebensmittel wegwerfen zu müssen. Und das gelinge dank einer sorgfältigen Planung sehr gut, so Inhaber Lars Wiedemann. Biologisch, regional und nachhaltig bei moderaten Preisen? Wir waren neugierig und haben dem Vegatable einen Besuch abgestattet.

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Veganes Schnellgericht in der Pilzsaison: Parasol mit Pommes

Die fast fertig gebrutzelten Parasolpilze (Fotos: fs)

Die fast fertig gebrutzelten Parasolpilze (Fotos: fs)

Parasolpilze sind nicht nur lecker, sondern auch relativ gut zu bestimmen. Ein paar prächtige Exemplare sind mir auf einer Joggingrunde in der Nähe der Palinger Heide aufgefallen. Also schnell das Pilzkörbchen geholt und geerntet.

Zuhause brutzelte ich uns ein veganes Pilz-Schnellgericht, und zwar Parasol mit Pommes. Dazu werden die Parasolpilze mit Küchenpapier von Schmutz gereinigt und von den Stielen befreit. Die Hüte werden mit dem Messer in kleine Schnitzelchen geschnitten und einfach in Öl gebraten. Zur gleichen Zeit fritieren die Pommes in der Friteuse vor sich hin. Ein leckeres und schnelles Gericht, das leider nur einen Nachteil hat: es ist furchtbar fettig und kalorienhaltig.

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Stadtradeln: Preisverleihung und eine vegane Torte der Konditorei Gaumenfreude

FS mit der veganen Torte der Konditorei Gaumenfreude (Foto: CS)

FS mit der veganen Torte der Konditorei Gaumenfreude (Foto: CS)

Überraschung bei der Preisverleihung:  Am 7. September wurden im Audienzsaal des Lübecker Rathauses die Preise für die Aktion Stadtradeln überreicht. Dabei erhielt Frank vom Team Lübeck-Vegan einen Preis als zweitbester Einzelfahrer (stolze 1.675 Kilometer in drei Wochen).

Da Frank aber nicht nur für das Klima, sondern auch für den Veganismus radelte, überraschte ihn die Lübecker Konditorei Gaumenfreude mit einer veganen Torte. Wir finden, dass das eine so originelle wie symphatische Geste war, für dir wir uns auch im Nachhinein noch einmal bedanken möchten.

Lange hat die liebevoll gestaltete Torte leider nicht überlebt. Kein Wunder bei ihrem Geschmack mit Suchtpotenzial. Wir können nur sagen: leeeeecker!

Wir melden uns wieder aus dem Urlaub zurück

In Belarus hat man keine Angst vor kommunistischen Symbolen (Foto: FS)

In Belarus hat man keine Angst vor kommunistischen Symbolen (Foto: FS)

Keine Frage, auch Veganer verreisen sehr gerne. Wenn wir könnten, wie wir wollten, wären wir die meiste Zeit unseres Lebens auf Reisen. Aber immerhin dauerte unsere diesjährige Radreise einen ganzen Monat und führte uns von Warschau nach Minsk in Weißrussland.

Erlebt haben wir jede Menge, begeistert waren wir insbesondere von den Menschen und Landschaften in Weißrussland. Ein ausführlicher Reisebericht erscheint in ein paar Wochen auf http://www.spatzier.net. Jetzt aber widmen wir uns wieder dem Veganismus im Allgemeinen und speziell in der Region Lübeck.

Zwei Landwege-Biomärkte jetzt mit größerem veganem Sortiment

René Herpel von Landwege präsentiert die neuen veganen Leckereien (Foto: fs)

René Herpel von Landwege präsentiert die neuen veganen Leckereien (Foto: fs)

Landwege-Biomärkte waren in und um Lübeck schon immer gute Anlaufstellen für vegane Ernährung. Nun hat die Genossenschaft ihr veganes Sortiment in den Fillialen Bad Schwartau und Lübeck-Ziegelstraße um 15 Produkte erweitert und vergangene Woche zum Verkosten bereitgestellt.

Neu ist vor allem, dass vegane Produkte nun auch in der Frischetheke zu finden sind. Auch wir von Lübeck-Vegan haben es uns schmecken lassen, und zwar in der Filiale in der Ziegelstraße.

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Vegane Quasi-Tortellini mit scharfer Spinatfüllung selbstgemacht

Die Nudelmaschine in Aktion

Die Nudelmaschine in Aktion

Es ist immer wieder ärgerlich: Im Supermarkt finden sich im Kühlregal leckere vorgekochte Tortellini. Nur leider sind sie fast nie vegan. Spinat-Ricotta-Füllung oder ähnliche Käsemischungen dominieren die in Plastik eingeschweissten Nudeln.

Was liegt da näher, als Tortellini selbst herzustellen? Der Pastateig sollte ja keine Hexerei sein; und ist er erstmal hergestellt und in Form gebracht, lässt er sich mit allem füllen, was das vegane Herz begehrt. In unserem Falle wäre das eine pikante Spinatfüllung mit reichlich Knoblauch.

Nun sind wir von Lübeck-Vegan keine spezialisierten Spitzenköche und müssen uns immer wieder von Neuem an eher selten zubereitete Rezepte herantasten. Vor allem die Handhabung einer Nudelmaschine ist in unserem Falle noch stark ausbaufähig. Von daher ist hier auch nur die Rede von Quasi-Tortellini. Geschmeckt hat’s trotzdem sehr gut.

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Endlich Frühling – Angrillen 2015

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.... (Foto: fs)

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen…. (Foto: fs)

Schon Anfang März war es soweit: Am 7. März, einem Samstag, war das Wetter so gut, dass wir ein erstes Mal in diesem Jahr den Grill in Aktion setzen konnten.

Und wer glaubt, für Veganer sei das Angrillen entweder überhaupt nicht oder zumindest nur unter allerschlimmsten Entbehrungen möglich, der sei mal wieder eines Besseren belehrt – pikant marinierten Sojaschnitzeln, Saitanwürstchen und veganem Kartoffelsalat sei Dank!

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Unser Sedona-Dörrgerät ist wieder da – und ein Grundrezept für rohköstliche Cracker

Wieder heile: Erste Cracker aus dem reparierten Sedona

Wieder heile: Erste Cracker aus dem reparierten Sedona

Ja, das war ärgerlich, als unser Sedona-Dörrgerät vor einigen Wochen seinen Geist aufgab. Gut, auch das allerbeste Gerät ist nicht vor Defekten gefeit. Wir wollen berichten, was seit dem unrühmlichen Totalausfall bis heute passiert ist.

Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Seit ein paar Tagen steht unser Sedona wieder in der Küche und funktioniert einwandfrei. Und auch der Service von Deutschlandvertrieb Keimling war erstklassig. Als ersten Test haben wir Leinsamen-Cracker hergestellt. Das Rezept dazu findet ihr beim Weiterlesen.

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Veganes Schmalz selbstgemacht

Schmalzherstellung (Foto: fs)

Schmalzherstellung (Foto: fs)

Schmalz ist genauso fettig, wie es lecker ist. Leider. Eine ungesunde Leckerei, die viele – meine Person eingeschlossen – nur zu gut aus omnivoren Zeiten kennen. Damals war das sogenannte Griebenschmalz sehr beliebt. Bei dessen Herstellung werden Stücke von Schweineschwarte in ausgeschmolzenen Flomen (Fetteinlgerungen) ausgebraten. Tierisches Fett pur – so ungesund wie unappetitlich und vor allem unethisch.

Pikant-würziges Zwiebelschmalz lässt sich zum Glück auch vegan herstellen. Damit bleiben nicht nur die Mit-Lebewesen verschont, sondern auch die eigene Gesundheit profitiert. Ausgesprochen fett- und kalorienreich bleibt allerdings auch das vegane Schmalz.

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