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	<title>Lübeck-vegan</title>
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	<description>Über Veganismus im Norden und im Allgemeinen</description>
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		<title>Kleiner Ess-Bericht aus Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Spatzier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Lübeck in Sachen veganer Gastronomie noch allertiefste Provinz ist, gleicht Berlin einem veganen Schlaraffenland. Dort gibt es eine ganze Anzahl bester Lokalitäten, die leckerstes veganes Essen anbieten. Unsere beiden Favoriten davon haben wir auf einer kurzen Stippvisite Mitte Dezember &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=48">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Lübeck in Sachen veganer Gastronomie noch allertiefste Provinz ist, gleicht Berlin einem veganen Schlaraffenland. Dort gibt es eine ganze Anzahl bester Lokalitäten, die leckerstes veganes Essen anbieten. Unsere beiden Favoriten davon haben wir auf einer kurzen Stippvisite Mitte Dezember besucht und möchten Euch davon berichten. Und um es schonmal vorweg zu nehmen: wir sind nicht ohne zusätzliche Pfunde auf den Rippen heimgekehrt.</p>
<p><span id="more-48"></span></p>
<p>Dass Veganer nicht auf Döner-Kebab verzichten müssen, beweist der kleine Imbiss <strong>Vöner</strong> in Friedrichshain (Boxhagener Str. 56). Ob als Vöner-Teller oder im klassischen Fladenbrot, das lecker gewürzte Seitan-Fleisch ist ein veritabler Ersatz für die üblichen Tierleichenteile am Drehspieß. Und kommen sogar ohne Fettbrocken, Sehnen, Knorpelstücke und den ganzen anderen Ekelkram aus, der in herkömmlichem Dönerfleisch mitunter steckt. Weiterhin gibt‘s im sympathischen Vöner-Imbiss die leckersten Pommes Frites, die wir jemals genossen haben. Sie sind dick, saftig und bestehen aus frischen Kartoffelecken, die mitsamt Haut angebraten werden. Serviert werden sie mit Zwiebeln und würzigem Hefeschmelz. Da nimmt man in Berlin gerne mal eine weitere Anreise in Kauf.</p>
<p>Beim <strong>Viasko</strong> handelt es sich um ein reinrassiges veganes Restaurant im Herzen von Kreuzbergs &#8220;Schmuddelecke&#8221; SO36. Fünf Gehminuten entfernt vom Kotti (Kottbusser Tor) residiert in einem fassadenmäßig leicht ergrauten Haus auf dem Erkelenzdamm eine kulinarische Institution. Besonders zu empfehlen: der Sonntagsbrunch. Für laue 10 Euro lässt sich dort nach Herzenslust vegan schlemmen. Die Auswahl ist dabei schlichtweg umwerfend und reicht von mariniertem Seitan auf Ruccolablättern über panierte Medaillons aus Sojafleisch bis hin zu überbackener Polenta. Nicht zu vergessen die Dips (besonders empfehlenswert der Avocadodip) oder die vagne Currywurst. Wer also immer noch der irrigen Meinung sein sollte, Veganer müssten ein reduziertes kulinarisches Leben führen, kann sich beim Brunch im Viasko schlagartig vom Gegenteil überzeugen!</p>
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		<title>Leider nichts für Veganer: das Grenadine in Lübeck</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Spatzier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühstücksbuffets sind für Veganer so eine Sache. Meist liegen Unmengen an Wurst, Käse und Eiprodukten aus, so dass nur der Griff zu Marmelade oder Erdnussbutter bleibt. Wozu also für ein derart eingeschränktes Sortiment viel Geld bezahlen? Manchmal aber gibt es &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=45">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frühstücksbuffets sind für Veganer so eine Sache. Meist liegen Unmengen an Wurst, Käse und Eiprodukten aus, so dass nur der Griff zu Marmelade oder Erdnussbutter bleibt. Wozu also für ein derart eingeschränktes Sortiment viel Geld bezahlen?</p>
<p>Manchmal aber gibt es Kompromisse. Etwa dann, wenn eine gute Auswahl an Gemüsezubereitungen, Pilzpfannen oder veganen Salaten angeboten wird. Wie beim Buffet im <strong>Grenadine</strong> in der Warmstraße. Das wäre also auch etwas für Veganer, die ausnahmsweise mal über Tierleichenteile und ähnliches hinwegsehen würden.</p>
<p>Doch denkste! Alle Brötchen enthalten Milch, wie wir kürzlich auf Anfrage erfahren mussten. Schade, denn eigentlich hätte der Laden das Zeug dazu, auch Veganer halbwegs zufrieden zu stellen. Ein solcher Schuss in den Ofen ist natürlich nicht hinnehmbar, womit das Grenadine zur weiteren No-go-Area für Veganer wird.</p>
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		<title>Lecker Antibiotika in fast allen Masthähnchen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 13:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Spatzier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Hähnchen sind die Renner bei den Omnivoren. Ob vom Grillimbiss oder aus der Tiefkühltruhe für wenige Euro, ob als ausgerissene Flügel (&#8220;Wings&#8221;) oder Beinchen (&#8220;Schenkel&#8221;) &#8211; zerstückelt  auf dem Teller macht sich der Vogel Gallus gallus domesticus nicht nur bei &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=38">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hähnchen sind die Renner bei den Omnivoren. Ob vom Grillimbiss oder aus der Tiefkühltruhe für wenige Euro, ob als ausgerissene Flügel (&#8220;Wings&#8221;) oder Beinchen (&#8220;Schenkel&#8221;) &#8211; zerstückelt  auf dem Teller macht sich der Vogel <em>Gallus gallus domesticus </em>nicht nur bei vielen Deutschen besonders gut. Doch dank der Geflügelindustrie landet zusammen mit dem gequälten Fleisch auch jede Menge Antibiotika im Gekröse der Esser. Ganze 96,4% aller Masthähnchen erhalten laut einer aktuellen Studie des Verbraucherschutzministeriums NRW Antibiotika. Keine guten Nachrichten für die Immunsysteme der Hähnchenesser&#8230;</p>
<p><span id="more-38"></span>Der Begriff &#8220;Verantwortung&#8221; ist im Falle der Geflügelindustrie so fehl am Platze, wie &#8220;Kunnilingus&#8221; im Vorzimmer des Papstes. Wie bei praktisch allen Industrieunternehmen interessiert hier nur der Profit. Und wie der zustande kommt, ist für Manager, Eigner und Investoren eher hinterrangig. Kommen wir noch einmal auf den Begriff &#8220;Verantwortung&#8221; zurück. Diese hat der Geflügel&#8221;produzent&#8221; nämlich a) gegenüber den Tieren in seinem Betrieb, und b) gegenüber den Abnehmern und Endverbrauchern seiner &#8220;Prodkute&#8221;.</p>
<p>Die Gänsefüsschen deuten es schon an: Im Falle leidensfähiger Lebewesen von &#8220;Produktion&#8221; oder &#8220;Produkten&#8221; zu sprechen, ist perfide, inhuman und unangemessen. Allein schon deshalb kann von Verantwortung gegenüber den Tieren im Mast- und Schlachtbetrieb keine Rede sein. Ihrer Bedürfnisse interessieren den Industriellen nur insoweit sie seinem Profitstreben nützlich sind.</p>
<p>Aber da wären ja noch die Verbraucher. Also jene Leute, die im Discounter gierig am Tiefkühlregal drängeln und ihre Angebots-Hähnchen in ihre Einkaufskörbe stapeln wollen. Damit sie für ein paar mikrige Euros bratfertige Ex-Lebewesen nach Hause karren können, muss sich die Industrie gehörig was einfallen lassen. Schließlich ist es nicht so einfach, tonnenweise Hähnchenmaterial auf engem Raum effizient auf Schlachtniveau heran zu mästen. Da breiten sich in den dunklen und überfüllten Geflügelhaltungen (&#8220;Produktionsanlagen&#8221;) schon mal Bakterien und andere Keime aus, die die Qualität der Produktionsgüter drastisch vermindern.</p>
<p>Und was macht der brave Produzent? Ganz klar, er mischt Antibiotika unters minderwertige Futter, damit sein Profit nicht gefährdet ist. Und davon nicht zu knapp: bis zu acht unterschiedliche Präparate werden nach neusten Untersuchungen verabreicht &#8211; gleichzeitig, versteht sich. Zu vermuten ist auch, dass es hier um unerlaubtes Wachstumsdoping geht.</p>
<p>Bis zu 96% aller Masthähnchen aus NRW sind voller Antibiotika, hat das nordrhein-westfälische Verbraucherministerien herausgefunden. In anderen Bundesländern dürfte es kaum anders aussehen.  Entgegen der üblichen Beschwichtigungen und Verharmlosungen seitens Politik und Industrie kann der massive Einsatz von Medikamenten bei der Geflügelzucht als die übliche Praxis gelten. Multiresistente Keime lassen grüßen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deutsche im Fleisch- und Blutrausch: Rekordzahlen in der Schweineschlachtung machen fassungslos</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 21:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Spatzier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass das zwanghafte Verlangen nach Fleischprodukten tragische Folgen für Tausende sogenannter &#8220;Nutztiere&#8221; hat, ist leider nichts Neues. Doch die aktuellen Zahlen aus der Schlachtstatistik machen fassungslos: Allein zwischen zwischen Juli und September diesen Jahres wurden in Deutschland 15,2 Millionen Schweine &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=33">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das zwanghafte Verlangen nach Fleischprodukten tragische Folgen für Tausende sogenannter &#8220;Nutztiere&#8221; hat, ist leider nichts Neues. Doch die aktuellen Zahlen aus der Schlachtstatistik machen fassungslos: Allein zwischen zwischen Juli und September diesen Jahres wurden in Deutschland 15,2 Millionen Schweine für den menschlichen Konsum getötet. 15,2 Millionen leidensfähige und fühlende Individuen, die ähnlich wie Menschen Schmerz und Angst verspüren und danach streben, ihren Instinkten zu folgen und ein gutes und zufriedenes Leben ohne Leid zu führen.</p>
<p><span id="more-33"></span></p>
<p>Schweine haben ein ausgeklügeltes Sozialleben und verfügen über eine ausgeprägte Intelligenz. Wenn 15,2 Millionen dieser Lebewesen in nur drei Monaten unter qualvollen Bedingungen gemästet und abgeschlachtet werden, nur um später als billiges Schnitzel auf den Tellern der Spezies Mensch zu landen, dann hat die Menschheit jeden Funken an Humanität verloren.</p>
<p>Auch die Schlachtung von Geflügel hat zugelegt, und zwar um 4,3%. Übrigens rechnet man hier nicht in Stückzahlen, sondern in Tonnen &#8220;Hühner-Rohstoff&#8221;. Hier kann sich unsere perfide Geflügelindustrie rühmen, ganze 358.000 Tonnen Hühner &#8220;produziert&#8221; zu haben. HInter diesen abstrakten Zahlen verbergen sich unvorstellbare Zahlen an individuellen Einzelschicksalen, die sich in den perversen Mast- und Schlachtanlagen abspielen.</p>
<p>Denn auch Hühner sind leidensfähige Lebewesen, die Schmerz, Angst, Stress, sozialen Mangel etc. spüren können. Mit &#8220;Vermenschlichung von Tieren&#8221; hat das wenig zu tun, sondern mit der Anerkennung elementarer Überlebensstrategien, die allen komplexeren biologischen Systemen zueigen ist. Diese Grundtatsache des Lebens aus Profitinteresse oder Ignoranz  zu verneinen, ist leider ein Kennzeichen unserer gegenwärtigen Gesellschaftsform. Human ist auf jeden Fall etwas anderes.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Martinstag und Weihnachtszeit &#8211; und wieder beginnt das große Gänsemorden</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Spatzier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit die Christenheit schön feiern kann, müssen wieder unzählige Tiere qualvoll ihr Leben lassen. Ob Martins- oder Weihnachtsgans, veraltete Traditionen sind auch dieses Jahr wieder für unermessliches Leid verantwortlich. Denn das große Mästen und Schlachten hat schon längst begonnen. Und &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=29">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit die Christenheit schön feiern kann, müssen wieder unzählige Tiere qualvoll ihr Leben lassen. Ob Martins- oder Weihnachtsgans, veraltete Traditionen sind auch dieses Jahr wieder für unermessliches Leid verantwortlich. Denn das große Mästen und Schlachten hat schon längst begonnen.</p>
<p>Und schon im Vorfeld sind die Ratschläge der Verbraucherschützer zu vernehmen: Man solle Geflügelfleisch nicht billig beim Discounter erstehen, sondern dort, wo eine tiergerechte Nutztierhaltung garantiert sei. Tiergerechte Nutztierhaltung? Ein Widerspruch in sich! Wer es also mit Nächstenliebe und Frieden ernst meint, sollte alle leidensfähigen Lebewesen im Sinn haben, und nicht nur den nächsten Zweibeiner.</p>
<p>Daher: Martinstag und Weihnachten können auch prima ohne Fleisch gefeiert werden. Nur dann kann man wirklich von Festen der Nächstenliebe und des Friedens sprechen. Alles andere wäre Selbstbetrug und Lüge!</p>
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		<item>
		<title>Meinungsmache auf 3sat</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Spatzier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Medien machen Meinung. Fleischkonsum und Anti-Veganismus erhalten nur allzu häufig Schützenhilfe durch eine unkritische und industriefreundliche Berichterstattung. Neustes Beispiel: Die Reportage &#8220;Glückliches Biotier?&#8221; von Sven Jaxx, gesendet am 14. 10. 2011 um 20.15 Uhr auf 3sat. Dass sich die Reportagen &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=22">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medien machen Meinung. Fleischkonsum und Anti-Veganismus erhalten nur allzu häufig Schützenhilfe durch eine unkritische und industriefreundliche Berichterstattung. Neustes Beispiel: Die Reportage &#8220;Glückliches Biotier?&#8221; von Sven Jaxx, gesendet am 14. 10. 2011 um 20.15 Uhr auf 3sat.</p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p>Dass sich die Reportagen öffentlich-rechtlicher Medien durch ein hohes journalistisches Niveau auszeichnen, gehört schon lange der Vergangenheit an. Immer häufiger wird unverhohlen versucht, bestimmte Meinungen und Interessen medial zu befördern. &#8220;Um den wachsenden Hunger der Welt mit bezahlbarem Fleisch zu versorgen, ist eine konventionelle &#8211; sprich massenindustrielle Tierhaltung &#8211; unabdingbar&#8221; lautete der Tenor der 45 minütigen Zumutung, die Jaxx neulich seinem Publikum servierte.</p>
<p>Zur Sprache kam zunächst ein Bio-Landwirt, der seine &#8220;artgerchte&#8221; Tierhaltung mit durchaus löblichem Eifer gegen die konventionelle Konkurrenz verteidigte. Zwar schien es seinen Hühnern und Schweinen wohl ein wenig besser zu gehen, als ihren Artgenossen im Industrie-KZ. Doch besonders glücklich wirkten auch seine Tiere nicht, die auf immer noch viel zu engem Lebensraum ihrem nahen Tod entgegen gackerten. Hier von &#8220;artgerecht&#8221; zu sprechen ist ein zynischer Euphemismus. Dennoch, die biologisch-dynamische und pseudo-artegrechte Haltung wurde zumindest aus der Überzeugung praktiziert, den armen Kreaturen etwas Gutes zu tun. Dass auch hier die Logik nicht zu Ende gedacht wurde und daher zur Farce verkommt, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p>Die nächste Farce wurde uns in Form eines entfremdeten Veterinärmediziners serviert, der in einer Hannoveraner Hochschule die Auswirkungen der Massenhaltung auf zusammengepferchte Tier-Waren erforschte. Natürlich nicht, um die Existenzbedinungen seiner Forschungsobjekte zu verbessern, sondern in Hinblick auf die Steigerung ihrer ökonomischen Verwertbarkeit unter lebensunwürdigen Bedingungen. Ganz im durchkapitalisierten Sinne der Industrie. Der Mann war schon so sehr im Sumpf seiner perfiden Industrielogik gefangen, dass er sich entblödete, Massentierhaltung mit dem Stadtleben und seinen infrastrukturellen Annehmlichkeiten zu vergleichen (!). Wenn man Landleben gewohnt sei und in die Stadt käme, sei das zunächst  ein Schock, so der wackere Industriediener. Aber irgendwann gewöhne man sich daran und finde Gefallen an den Vorteilen. Dümmer geht&#8217;s nicht &#8211; da hilft auch kein Doktortitel.</p>
<p>Einen solchen hatte wohl auch der aufgedunsene und übergewichtige Bartträger, der als Lebensmittelchemiker seinen Senf dazu geben durfte. Auch er ein Lakai der mächtigen Industrie, salbaderte er herum, dass konventionelle Massentierhaltung der einzige Weg sei, den Welthunger nach bezahlbarem Fleisch zu stillen. Und überhaupt, ohne Massentierhaltung gäbe es doch gar nicht genug Dünger für die Pflanzenproduktion und wir müssten alle verhungern. Die Massentierindustrie als ehrbare Retterin der Welt. Klar, dass so jemand selbst für die sogenannte biologische Tierhaltung nur ein müdes Lächeln übrig hat. Aus den Augen eines unterernährten Dritt-Weltlers sei das doch nur die Produktion teurer Luxusgüter für gut betuchte Privilegierte. Massentierhaltung aus sozialer Verantwortung &#8211; auf so etwas kann nur jemand kommen, dessen einziger Sport darin besteht, sich pfundweise Billigfleisch in den Rachen zu stopfen. Täglich.</p>
<p>Zur Sprache kamen noch ein paar Fleischproduzenten sowie ein niederländischer Architekt, die allesamt die Vorzüge der modernen konventionellen Tierhaltung priesen. Krampfhaft wurde am Eindruck gearbeitet, Kleingruppen- und Bodenhaltung seien doch eigentlich nichts Schlimmes. Auch der Architekt plante fleißig daran, die entsprechenden Betriebe in &#8220;Schweinetürmen&#8221; in die Höhe zu stapeln um knappen Raum zu sparen. Mit infantiler Phantasie plapperte er munter drauf los, wie gut es den Schweinen in seinen Hochhäusern dann gehen würde.</p>
<p>Aber auch die &#8220;Gegenseite&#8221; durfte sich äußern, schließlich ist man ja journalistisch fair und neutral. So gestand man Mahi Klosterhafen von der <em>Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt</em> ein paar wenige harmlose Sätze zu, die im Überangebot des pro-industriellen Gesabbers kaum Wirkung zeigten. Sicher hätte Herr Klosterhafen weitaus mehr zu sagen gehabt und das vor der Kamera auch getan &#8211; bloß in der Reportage landete davon nicht viel.</p>
<p>Und so hat das affirmative Mediensystem mal wieder der Industrie nach dem Mund geredet und einen Beitrag dazu geleistet, konventionelle Massentierhaltung hoffähig zu machen.  Kein Wort davon, dann man Fleisch eigentlich gar nicht essen muss. Kein Wort davon, wie sehr die Fleischproduktionen für den Welthunger verantwortlich ist, indem sie Unmengen pflanzlicher Rohstoffe verschlingt. Und auch keine Silbe von den verheerenden ökologischen Folgen der massenhaften Fleischproduktion.  Dafür aber die eine anbiedernde Huldigung der kapitalistischen Wachstumslogik, deren Prinzipien keinesfalls in Frage gestellt werden dürfen. Schließlich wollen wir doch alle billiges Fleisch auf unseren Tellern zucken sehen&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Die vier Säulen des Veganismus</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 19:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Spatzier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Veganismus ist kein kurzfristiger Lifstyle oder eine vorübergehende Modeerscheinung. Die Entscheidung, vegan zu leben, fußt vielmehr auf einer Reihe gründlicher und wissenschaftlich untermauerter Überlegungen. Diese haben vier Dimensionen und beschäftigen sich mit folgenden Fragestellungen: Moralphilosophie: Wie können wir so leben, &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=14">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Veganismus ist kein kurzfristiger Lifstyle oder eine vorübergehende Modeerscheinung. Die Entscheidung, vegan zu leben, fußt vielmehr auf einer Reihe gründlicher und wissenschaftlich untermauerter Überlegungen. Diese haben vier Dimensionen und beschäftigen sich mit folgenden Fragestellungen:</p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<ol>
<li><strong>Moralphilosophie:</strong> Wie können wir so leben, dass die Sozialwerte aller fühlender Lebewesen nicht beeinträchtigt werden? Dies geht nur durch eine Abkehr vom <em>Recht des Stärkeren</em> als haarsträubend minderwertiger Ethik.</li>
<li><strong>Ökologie:</strong> Wie lässt sich die systematische Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen fast aller Spezies auf der Erde stoppen? Vor allem die industrielle Produktion tierlicher Produkte (Massentierhaltung etc.) ist verantwortlich für einen Großteil der Treibhausgas-Emissionen. Ebenso verschlingt sie Unmengen an pflanzlichen Lebensmitteln, die der Welternährung fehlen.</li>
<li><strong>Medizin:</strong> Wie kann man sein Leben gestalten, um lange gesund und fit zu bleiben? Die medizinische Faktenlage spricht hier eine überdeutliche Sprache: Fleisch macht krank, Milch und Eier sind auch nicht viel besser.</li>
<li><strong>Politik und Ökonomie:</strong> Wie lassen sich menschliche Gesellschaften organisieren, dass alle ihre Mitglieder profitieren &#8211; und nicht nur eine kleine mächtige und wohlhabende Minderheit?  Im Kapitalismus beherrscht das Interesse an Profit alles ökonomische Handeln. Menschen und Tiere werden hier zu Konsumenten und Produktionsmitteln verdinglicht, die einzig und allein dem ökonomischen Profitinteresse dienstbar gemacht werden.</li>
</ol>
<p><strong>Moralphilosophie</strong>: In der Philosophie unterscheidet man Ethik (oder auch Moralphilosophie) und Moral. Ethik geht als „Sittenlehre“ zurück auf Aristoteles und beschäftigt sich mit der theoretisch-rationalen Begründung sittlicher Wertesysteme. Verkürzt gesagt, beschäftigt sich die Ethik mit der Frage,  auf welcher Grundlage Dinge als gut oder böse beurteilt werden.  Die Moral hingegen bezeichnet konkrete Wertesysteme, die von Menschen anerkannt und als Handlungsgrundlage herangezogen werden.</p>
<p>Beispiel Fleischesser oder -produzenten: Als zugrunde liegendes Moralsystem lässt sich hier eine Form des „Rechts des Stärkeren“ identifizieren. Diesem zufolge ist es moralisch in Ordnung, wenn ein stärkeres Lebewesen schwächere Lebewesen zu seinem Gunsten ausbeutet. Selbst kurzfristiger Nutzen (Appetit auf Fleisch, finanzieller Gewinn) rechtfertigt millionenfache Ausbeutung, Qual und Tötung anderer Lebewesen. Ethisch stellt sich hier aber nicht die Frage, wie die Welt ist, sondern wie die Welt idealer Weise sein sollte. Ist es wirklich erstrebenswert, dass Starke die Schwachen ausbeuten? Lässt sich eine solche Moral generalisieren? Wohl kaum!</p>
<p>Die Frage muss vielmehr lauten, wie das Zusammenleben aller Lebewesen so gestaltet werden kann, dass es kein überflüssiges Leid gibt. Hierzu bedarf es einer Ethik des Mitfühlens, die a) feststellt, dass auch nicht-menschliche Lebewesen immenses Leid wie Schmerz, Angst, Einsamkeit etc. spüren können, b) die ebenso feststellt, dass jedes fühlende Lebewesen danach strebt, Leid zu vermeiden und Freude zu empfinden, und die c) zu dem Schluss kommt, dass es moralisch erstrebenswert ist, so zu leben, dass anderen Lebewesen weder direkt noch indirekt Leid zugefügt wird.</p>
<p><strong>Ökologie:</strong> Die ökologischen Folgen der massenindustriellen Fleischproduktion sind verheerend. Ihre immense destruktive Wirkung wächst mit der globalen Nachfrage nach billigem Fleisch ins Unermessliche.</p>
<p>Ein paar ausgewählte Fakten:</p>
<ul>
<li>Der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern ist für mindestens 51% der globalen vom Menschen ausgelösten Treibhausgase verantwortlich. Die Produktion von einem kg Fleisch verursacht CO2-Emissionen von etwa 36 kg.</li>
<li>Die Erzeugung von 1kg Fleisch verbraucht bis zu 16kg pflanzliche Nahrung und 10 &#8211; 20 Tonnen Wasser notwendig (und das vor dem Hintergrund schwerster Hungersnöte).</li>
<li>90% der weltweiten Sojaernte wird an „Nutztiere“ verfüttert</li>
<li>Die völlig überfischten Weltmeere stehen kurz vor dem ökologischen Kollaps.</li>
</ul>
<p>Zugespitzt formuliert, verursacht die Herstellung tierlicher Produkte Klimawandel und Hungersnöten. Und zwar nicht nur indirekt oder zu geringen Anteilen, sondern als einer der Hauptversucher.</p>
<p><strong>Medizinische / gesundheitliche Gründe:</strong> Fleisch macht krank, keine Frage. Auch gesättigte tierliche Fette, Wachstumshormone oder Antibiotika in Milch, Käse und Eiern sind nicht gerade gesund. Aber Fakt ist, dass der Mensch prima ohne tierliche Lebensmittel leben kann, ohne Mängel zu erleiden (einzige Ausnahme: Vitamin B12). Er muss keine tierlichen Produkte zu sich nehmen, um fit, gesund und leistungsfähig zu bleiben. Alles, was der Körper benötigt, steckt in Gemüse und Getreide. Auch über seine Eiweißversorgung muss sich der Veganer keine Sorgen machen, schließlich liegt die biologische Wertigkeit des Soja-Eiweißes über dem aus tierlichen Produkten.</p>
<p>Umgekehrt lässt sich eine lange Liste an Krankheiten auf den Konsum tierlicher Produkte zurückführen. So etwa bestimmte Krebsarten, Bluthochdruck, Osteoporose oder Arteriosklerose. Auch besteht ein nachweisbarer Zusammenhang zwischen Fischkonsum und Quecksilberbelastung, sowie generell eine erhöhte Aufnahme diverser Giftstoffe durch den Konsum von Fisch und Milch. Letztere ist &#8211; ganz im Gegensatz zur landläufig propagierten Ansicht &#8211; alles andere als gesund. So korreliert die Brustkrebshäufigkeit mit der Höhe des Milchkonsums. Ebenso sind die in der Milch oft vorkommenden Wachstumshormone förderlich für Brust- und Prostatakrebs. Fleisch ist also alles andere, als ein Stück Lebenskraft. Und „Die Milch machts“ gilt auch nur für bösartige Tumore.</p>
<p><strong>Politik und Ökonomie:</strong> Massentierhaltung ist Folge einer industrialisierten Produktion von Konsumgütern. Aus ihr resultiert auch die verrohte und inhumane Behandlung lebendiger und fühlender Wesen als verdinglichte Waren. Dies ist direkte Folge eines kapitalistischen Wirtschaftssystems, das danach strebt, alles Existierende in ökonomische Größen zu transformieren und ohne Rücksicht auf Verluste zu wachsen. Die Gewinne fließen indes nur in die Taschen einiger Weniger, während die Masse unter sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen als Produktions- und Konsumtionsarmee missbraucht wird.  Unter diesem Wirtschaftssystem leiden und sterben nicht nur Milliarden nichtmenschliche Tiere, sondern auch immer mehr Menschen &#8211; und das nicht nur in den ausgebeuteten Regionen der Peripherie („Dritte Welt“), sondern zunehmend auch in den entwickelten Zentren. Veganismus kann so auch als Statement gegen diese Form der Produktion und der dahinter wirkenden Ideologie verstanden werden.</p>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 09:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo und herzlich willkommen auf dieser neuen Website zum Thema Veganismus. Wir werden hier über das Thema Veganismus im Allgemeinen und Veganismus in der Hansestadt Lübeck im Besonderen informieren. Außerdem ist geplant, in einem regelmäßigen Podcast vegane Themen zu besprechen. &#8230; <a href="http://www.luebeck-vegan.de/?p=1">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und herzlich willkommen auf dieser neuen Website zum Thema Veganismus. Wir werden hier über das Thema Veganismus im Allgemeinen und Veganismus in der Hansestadt Lübeck im Besonderen informieren. Außerdem ist geplant, in einem regelmäßigen Podcast vegane Themen zu besprechen.</p>
<p><span id="more-1"></span></p>
<p>Veganer sind Menschen, die sich bewusst auf ein Leben ohne den Konsum jedweder tierlicher Produkte entscheiden: auf Fleisch, auf Milch, auf Eier, aber auch auf alles andere, das irgendwie von unseren Mit-Lebewesen stammt. Veganer führen in vielen Lebensbereichen häufig noch ein Randdasein. Doch ihre Zahl steigt unaufhörlich! Denn angesichts der grausamen Praktiken, der tagtäglichen Quälerei von Abermillionen fühlender Lebenwesen im Dienste von Lebensmittelindustrie und Konsumenten, möchten immer mehr Menschen diesem grausamen System den Rücken zuwenden. Wenn sich also die industrielle Produktion tierlicher Lebensmittel politisch nicht stoppen lässt, bleibt zunächst der Boykott. Denn ohne den Konsumenten, ohne den Nachfrager möglichst günstiger tierlicher Produkte, fehlt der Industrie – verkürzt dargestellt – ein wichtiger Auftraggeber.</p>
<p>Noch vor wenigen Jahren waren auch wir, die Macher dieser Website, omnivore Fleischliebhaber. Ohne Not haben wir Unmengen an Leichenteilen in uns hineingeschaufelt – und es hat uns sogar geschmeckt. Heute können wir das nicht mehr nachvollziehen und auch kaum begreifen, wie wir als kritische Menschen ausgerechnet diesen elementaren Bereich unserer Lebensführung so konsequent aus unseren Denkprozessen ausnehmen konnten. Und das, obwohl uns alle erdenklichen Informationen jederzeit zur Verfügung gestanden haben. Ohne zu übertreiben: wir sind über uns selbst bestürzt und bereuen das zutiefst.</p>
<p>Doch wir haben die Kurve gekriegt. Und spät ist immerhin besser, als garnicht. Irgendwann haben wir begonnen, über das Alltägliche und Selbstverständliche genauer nachzudenken.  Wir kamen zu dem Schluss, dass Fleischkonsum nicht nur ethisch verwerflich ist, sondern auch für immense ökologische und gesundheitliche Folgeschäden verantwortlich ist. Parallel dazu haben wir auch die perfide Rolle der kapitalistischen Massenproduktion tierlicher Produkte erkannt, in der fühlende Lebewesen systematisch zu ausbeutbaren Produktionsmitteln verdinglicht werden.  Wir wurden Vegetarier. Und selbst als solche schien uns ein Leben ohne Milch- und Eiprodukte kaum vorstellbar.</p>
<p>Doch einmal in Gang gesetzt, war der kritische Denkprozess nicht zu stoppen. Und es kam die Erkenntnis: alle Argumente für den Vegetarismus sind inkonsequent und heuchlerisch, wenn man sie nicht auf alle anderen tierlichen Produkte anwendet. Will heißen, dass auch für die Produktion von Eiern und Milch fühlende Lebewesen Leiden und Sterben müssen. Selbst in Bio-Betrieben.  Je mehr wir uns mit der Problematik beschäftigten, desto verwerflicher erschien uns der Konsum dieser Produkte. Also wurden wir vegan. Schließlich besteht für den Menschen keinerlei medizinische Notwendigkeit, Tierprodukte zu konsumieren.</p>
<p>Ein wenig Angst hatten wir schon vor diesem letzten Schritt, zumal wir große Käseliebhaber waren. Doch siehe da, genau das Gegenteil unserer Befürchtungen trat ein. Unser Speiseplan wurde nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch leckerer. Aufs Brot kommen statt Käse jetzt leckere vegane Aufstriche, gewürztes Tofu, Ernussmuß oder Kräuterpasten. Käse? Wird nicht mehr vermisst.    Auch körperlich geht es uns seit dem Verzicht auf tierliche Produkte  viel besser. Wir haben so manches Kilo abgenommen, und auch der Puls beim Joggen ist durchschnittlich um einen zweistelligen Betrag  gesunken. Und vom guten Gewissen, nicht mehr Teil eines lebensverachtenden Produktions- und Konsumtionssystems zu sein, ganz zu schweigen.</p>
<p>Für uns hat es sich also mehr als gelohnt, vegan zu werden. Und: Es ist viel einfacher, als man denkt.</p>
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