Es geht wieder weiter auf Lübeck-vegan.de!

Nach fast einem Jahr Pause geht es endlich wieder weiter auf Lübeck-vegan.de! Keine Zeit, keine Lust, zu viele andere Projekte – es gab schon einige Gründe für den Stillstand auf diesem Blog. Bessere und schlechtere. Doch Veganismus ist uns nach wie vor ein sehr wichtiges Anliegen. So wichtig, dass wir nun wieder regelmäßig über Veganismus im Norden und im Allgemeinen berichten werden.  Schaut also wieder rein, es wird sich lohnen!

Kleiner Ess-Bericht aus Berlin

Vöner, Berlin: FS genießt einen leckeren veganen Dönerteller

Vöner, Berlin: FS genießt einen leckeren veganen Dönerteller

Während Lübeck in Sachen veganer Gastronomie noch allertiefste Provinz ist, gleicht Berlin einem veganen Schlaraffenland. Dort gibt es eine ganze Anzahl bester Lokalitäten, die leckerstes veganes Essen anbieten. Unsere beiden Favoriten davon haben wir auf einer kurzen Stippvisite Mitte Dezember besucht und möchten Euch davon berichten. Und um es schonmal vorweg zu nehmen: wir sind nicht ohne zusätzliche Pfunde auf den Rippen heimgekehrt.

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Leider nichts für Veganer: das Grenadine in Lübeck

Frühstücksbuffets sind für Veganer so eine Sache. Meist liegen Unmengen an Wurst, Käse und Eiprodukten aus, so dass nur der Griff zu Marmelade oder Erdnussbutter bleibt. Wozu also für ein derart eingeschränktes Sortiment viel Geld bezahlen?

Manchmal aber gibt es Kompromisse. Etwa dann, wenn eine gute Auswahl an Gemüsezubereitungen, Pilzpfannen oder veganen Salaten angeboten wird. Wie beim Buffet im Grenadine in der Warmstraße. Das wäre also auch etwas für Veganer, die ausnahmsweise mal über Tierleichenteile und ähnliches hinwegsehen würden.

Doch denkste! Alle Brötchen enthalten Milch, wie wir kürzlich auf Anfrage erfahren mussten. Schade, denn eigentlich hätte der Laden das Zeug dazu, auch Veganer halbwegs zufrieden zu stellen. Ein solcher Schuss in den Ofen ist natürlich nicht hinnehmbar, womit das Grenadine zur weiteren No-go-Area für Veganer wird.

Lecker Antibiotika in fast allen Masthähnchen

Hähnchen sind die Renner bei den Omnivoren. Ob vom Grillimbiss oder aus der Tiefkühltruhe für wenige Euro, ob als ausgerissene Flügel (“Wings”) oder Beinchen (“Schenkel”) – zerstückelt  auf dem Teller macht sich der Vogel Gallus gallus domesticus nicht nur bei vielen Deutschen besonders gut. Doch dank der Geflügelindustrie landet zusammen mit dem gequälten Fleisch auch jede Menge Antibiotika im Gekröse der Esser. Ganze 96,4% aller Masthähnchen erhalten laut einer aktuellen Studie des Verbraucherschutzministeriums NRW Antibiotika. Keine guten Nachrichten für die Immunsysteme der Hähnchenesser…

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Deutsche im Fleisch- und Blutrausch: Rekordzahlen in der Schweineschlachtung machen fassungslos

Dass das zwanghafte Verlangen nach Fleischprodukten tragische Folgen für Tausende sogenannter “Nutztiere” hat, ist leider nichts Neues. Doch die aktuellen Zahlen aus der Schlachtstatistik machen fassungslos: Allein zwischen zwischen Juli und September diesen Jahres wurden in Deutschland 15,2 Millionen Schweine für den menschlichen Konsum getötet. 15,2 Millionen leidensfähige und fühlende Individuen, die ähnlich wie Menschen Schmerz und Angst verspüren und danach streben, ihren Instinkten zu folgen und ein gutes und zufriedenes Leben ohne Leid zu führen.

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Martinstag und Weihnachtszeit – und wieder beginnt das große Gänsemorden

Damit die Christenheit schön feiern kann, müssen wieder unzählige Tiere qualvoll ihr Leben lassen. Ob Martins- oder Weihnachtsgans, veraltete Traditionen sind auch dieses Jahr wieder für unermessliches Leid verantwortlich. Denn das große Mästen und Schlachten hat schon längst begonnen.

Und schon im Vorfeld sind die Ratschläge der Verbraucherschützer zu vernehmen: Man solle Geflügelfleisch nicht billig beim Discounter erstehen, sondern dort, wo eine tiergerechte Nutztierhaltung garantiert sei. Tiergerechte Nutztierhaltung? Ein Widerspruch in sich! Wer es also mit Nächstenliebe und Frieden ernst meint, sollte alle leidensfähigen Lebewesen im Sinn haben, und nicht nur den nächsten Zweibeiner.

Daher: Martinstag und Weihnachten können auch prima ohne Fleisch gefeiert werden. Nur dann kann man wirklich von Festen der Nächstenliebe und des Friedens sprechen. Alles andere wäre Selbstbetrug und Lüge!

Meinungsmache auf 3sat

Medien machen Meinung. Fleischkonsum und Anti-Veganismus erhalten nur allzu häufig Schützenhilfe durch eine unkritische und industriefreundliche Berichterstattung. Neustes Beispiel: Die Reportage “Glückliches Biotier?” von Sven Jaxx, gesendet am 14. 10. 2011 um 20.15 Uhr auf 3sat.

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Die vier Säulen des Veganismus

Veganismus ist kein kurzfristiger Lifstyle oder eine vorübergehende Modeerscheinung. Veganismus hat auch nichts mit Esoterik zu tun. Die Entscheidung, vegan zu leben, fußt vielmehr auf einer Reihe gründlich und wissenschaftlich untermauerter Überlegungen. Diese haben vier Dimensionen und beschäftigen sich mit folgenden Fragestellungen:

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