Reinigungskraft gesucht

Ein veganer Versandhandel aus Lübeck, der interessante ökologische und nachhaltig produzierte Produkte verkauft, ist auf der Suche nach einer Reinigungskraft:

 

Reinigungskraft (auf selbständiger Basis oder Minijob)

Du bist zuverlässig, ordentlich, gründlich, schnell und siehst, wo Handlungsbedarf besteht. Dir macht es Spaß, mit ökologischen Reinigungsmitteln in einem ganzheitlichen Unternehmen für Sauberkeit zu sorgen. Zurzeit könntest Du ungefähr 8-10 Stunden pro Woche bei uns arbeiten. Die Arbeitszeit kann flexibel nach Absprache gestaltet werden.

Falls ja, dann bitte sende Deine Bewerbungsunterlagen an: bewerbungen@regenbogenkreis.de oder kontaktiere unsere Sachbearbeiterin Sabine unter 0176/72790863 oder 0951/12090888

Zwei Landwege-Biomärkte jetzt mit größerem veganem Sortiment

René Herpel von Landwege präsentiert die neuen veganen Leckereien (Foto: fs)

René Herpel von Landwege präsentiert die neuen veganen Leckereien (Foto: fs)

Landwege-Biomärkte waren in und um Lübeck schon immer gute Anlaufstellen für vegane Ernährung. Nun hat die Genossenschaft ihr veganes Sortiment in den Fillialen Bad Schwartau und Lübeck-Ziegelstraße um 15 Produkte erweitert und vergangene Woche zum Verkosten bereitgestellt.

Neu ist vor allem, dass vegane Produkte nun auch in der Frischetheke zu finden sind. Auch wir von Lübeck-Vegan haben es uns schmecken lassen, und zwar in der Filiale in der Ziegelstraße.

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Unser Sedona-Dörrgerät ist wieder da – und ein Grundrezept für rohköstliche Cracker

Wieder heile: Erste Cracker aus dem reparierten Sedona

Wieder heile: Erste Cracker aus dem reparierten Sedona

Ja, das war ärgerlich, als unser Sedona-Dörrgerät vor einigen Wochen seinen Geist aufgab. Gut, auch das allerbeste Gerät ist nicht vor Defekten gefeit. Wir wollen berichten, was seit dem unrühmlichen Totalausfall bis heute passiert ist.

Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Seit ein paar Tagen steht unser Sedona wieder in der Küche und funktioniert einwandfrei. Und auch der Service von Deutschlandvertrieb Keimling war erstklassig. Als ersten Test haben wir Leinsamen-Cracker hergestellt. Das Rezept dazu findet ihr beim Weiterlesen.

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Kennenlerntreffen der Lübecker Aktionsgruppe der Albert Schweitzer Stiftung

Am Freitag, den 4. Juli findet in der EssBar (Krähenstraße 1 – 3, Lübeck) von 18 – 20 Uhr das Kennenlerntreffen der Lübecker Aktionsgruppe (AG) der Albert Schweitzer Stiftung statt.

Letztere setzt sich aus aus Ehrfurcht vor dem Leben gegen die Ausbeutung von Tieren und damit auch für eine vegane Lebensweise ein. Sie ist damit ein potenter und öffentlichkeitswirksamer Akteur in der veganen Bewegung.

Erster Aktionstag der Lübecker AG soll der 11. Juli sein. In der Breiten Straße soll dann mit Broschüren über Veganismus und Tierausbeutung informiert werden. Weitere Infos findet Ihr auf der facebook-Präsenz der AG.

Angrillen 2014: Natürlich vegan!

Vegane Leckereien auf dem Grill

Vegane Leckereien auf dem Grill (Foto: fs)

Mit den ersten Sonnenstrahlen des erwachenden Frühjahrs wird es dringend wieder Zeit, den Grill auszumotten. Und natürlich müssen Veganer keineswegs auf diese leckere Zubereitungsart verzichten. Das Angebot an veganen Grillereien ist mittlerweile recht umfangreich – Bioläden und gut sortierten Supermärkten sei Dank.

Für unser Angrillen 2014 haben wir uns eine breite Auswahl an veganen Grillwürsten besorgt. Einfach mal um zu testen, wie die Sachen so schmecken. Dazu gab es noch Tempeh, also mit einem speziellen Pilz durchwobene gekochte Sojabohnen. Auch auf dem Rost landeten die Grillfilets von Taifun sowie Veggie-Schnitzel von Edeka.

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Deutscher Tierschutzbund macht quälerische Massentierhaltung hoffähig

Ein toller Verein, der Deutsche Tierschutzbund. Als Dachorganisation der Tierschutzvereine und -heime möchte er dem Missbrauch von Tieren “wirkungsvoll entgegentreten” (Eigendarstellung). Ganz engagiert werden auf seiner Website jede Menge Missstände angeprangert, die es zu beheben gilt.

Vom Artenschutz über den Kampf gegen Tierversuche bis hin zur rechtlichen Besserstellung von Tieren sieht das Programm des Vereins eigentlich ganz manierlich aus. Auch ist man gegen Massentierhaltung, quälerische Tiertransporte und fordert eine “möglichst schonende Schlachtung.”

Ein unüberlegt zynischer Satz, der aber zeigt, was das Gerede des Tierschutzbunds wirklich wert ist: wenig bis nichts. Oder wie ist es zu erklären, dass er gemeinsam mit den Giganten der Massentierhaltung VION und Wiesenhof ein sogenanntes Tierschutzlabel erarbeitet hat, das den ausgebeuteten Tieren praktisch nichts nützt?

Im Gegenteil: Indem es die lebensverachtenden Praktiken dieser Konzerne hoffähig macht, können diese munter weiter betrieben werden.

 

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Relaunch im Endspurt

“Relaunch” ist das neudeutsche Wort für Neustart. Auch Lübeck-Vegan soll neu starten, was in unserem Falle heisst, sein Erscheinungsbild zu verändern. Und zwar weg vom langweiligen WordPress Standard-Theme hin zu einem schicken Magazinlayout.

Noch sitzen wir vor den Rechnern und arbeiten fleißig am neuen Erscheinungsbild. Aber lange dauert es nicht mehr, bis Lübeck-Vegan auch optisch der wachsenden Bedeutung des Vegansismus entsprechen wird. Wir freuen uns jedenfalls schon drauf, bald bunter und auffälliger im Netz vertreten zu sein!

 

 

Reisevortrag von Frank Spatzier beim ADFC Lübeck

Frank Spatzier in Braniewo (Braunsberg, PL) (Foto: cs)

Frank Spatzier in Braniewo (Braunsberg, PL) (Foto: cs)

Nanu, eine Ankündigung eines Radreisevortrags auf Lübeck-Vegan? Nun ja, streng genommen ginge das schon ein wenig am Thema vorbei, gäbe es nicht zwei entscheidende Punkte: 1. Die Reise haben Claudia und ich unternommen, und 2. ernährten wir uns dabei selbstverständlich vegan. Klar, dass letzteres nicht immer einfach war.

Der Diavortrag findet am 6. Februar um 19 Uhr in der Jugendherberge “Vor dem Burgtor” (Am Gertrudenkirchhof 4, 23568 Lübeck) statt. ADFC-Mitglieder zahlen 2,50 €, Nichtmitglieder 4 €.

Der Vortrag bildet den Auftakt zu einer Vortragsreihe des ADFC Lübeck. Infos über die anderen Themenabende gibt es hier.

 

Gedenken an eine Kämpferin gegen Unterdrückung und Leid: Rosa Luxemburg

Symbolischer Grabstein Rosa Luxemburgs (Gedenkstätte der Sozialisten, Berlin-Friedrichsfelde), Foto: fs

Symbolischer Grabstein Rosa Luxemburgs (Gedenkstätte der Sozialisten, Berlin-Friedrichsfelde), (Foto: fs)

Solidarität mit den Unterdrückten und Kampf gegen menschengemachte Repression standen im Zentrum ihres Tuns. Ihre Vision war die Überwindung von Ausbeutungsverhältnissen, und damit eingeschlossen die Befreiung der Tiere.

Empathie und die Erfahrung von Leid waren zentrale Momente im Denken Rosa Luxemburgs. Es war ihre Überzeugung, dass es keine Emanzipation des Menschen ohne die Emanzipation der Natur geben könne. Auch können wir von ihr lernen, wie inhuman und antizivilisatorisch es ist, der Ungerechtigkeit gegenüber gleichgültig zu werden.

Als marxistische Theoretikerin war sie davon überzeugt, dass das Privateigentum an Produktionsmitteln Grundlage von Ausbeutungsverhältnissen ist. Und auch davon, dass die innere Logik des Kapitalismus darauf angewiesen sei, den Kriegszustand zu erhalten. Sehr zeitgemäß angesichts der aktuellen Häufung von Kriegen.

Rücksichtsloseste revolutionäre Tatkraft und weitherzigste Menschlichkeit, dies allein ist der wahre Odem des Sozialismus. Eine Welt muß umgestürzt werden, aber jede Träne, die geflossen ist, obwohl sie abgewischt werden konnte, ist eine Anklage; und ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen.“, sagt sie in einem Aphorismus.

Am 15. Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg von reaktionären rechtskonservativen Kräften ermordet.

Anschließend noch weitere Zitate von Rosa Luxemburg. Und ein bemerkenswerter Widerspruch.

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Ein frohes neues Jahr!

Frank Spatzier mit dem grünen Neujahrs-Smoothie

Frank Spatzier mit dem grünen Neujahrs-Smoothie (Foto: fs)

…wünschen wir allen Veganerinnen und Veganern sowie all jenen, die es einmal werden wollen.

Um mal mit einem beliebtem Vorurteil aufzuräumen: Veganer sind keine spaßlosen Gesellen, die auf Partys Heuaufguss nuckeln und am Grashalm knabbern. Veganer können es durchaus krachen lassen – und das nicht zu knapp.

Bier ist in aller Regel vegan, und bei Wein und Schnaps lassen sich ebenso vegane Spaßmacher finden. Auch ist “vegan” ein qualitativer, aber kein quantitativer Begriff.  Eine typische Frage, die mir erst heute wieder gestellt wurde: “Sag mal, Du rauchst nicht, bist Veganer und fährst nur Fahrrad. Dann trinkst du sicher auch keinen Alkohol?” Gedachte Antwort: “Wenn du wüsstest..”

Jedenfalls haben auch wir von Lübeck-vegan den Jahreswechsel recht feuchtfröhlich verbracht. An Neujahr gab’s zum Ausgleich gesunde Kost sowie einen grünen Rohkost-Smoothie zum Wecken der Lebensgeister. Zum Rezept geht’s unten.

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Inside Lübeck-vegan – oder wie feiern atheistische Veganer Weihnachten?

Veganes Entenbrustfilet und selbstgemachter Rotkohl

Veganes Entenbrustfilet und selbstgemachter Rotkohl (Foto: fs)

Mit Weihnachten ist das so eine Sache: Es ist ein Fest mit langer Tradition und einer besonderen Stellung unter den Festen. Fast könnte man sagen, Weihnachten sei das wichtigste Fest im Jahr. An Weihnachten feiert man mit seiner Familie, kommt zur Besinnung, fühlt den “Geist der Weihnacht.” Zumindest wird uns das in unzähligen Filmen und Geschichten so weisgemacht.

Doch Weihnachten ist ein christliches Fest. Zelebriert wird die Geburtslegende des Hauptpropheten und Religionsstifters. Atheisten können da schlecht mitfeiern, weil sie so ihre Probleme mit Dingen wie einer unbefleckten Empfängnis oder einem heiligen Geist haben. Kein Problem, ohne den religiösen Ballast lässt sich Weihnachten schnell in eine Jahresendfeier umwidmen. Besinnung und Besinnlichkeit tut das keinen Abbruch.

Aber was ist mit solchen Leuten wie uns von Lübeck-vegan? Wir glauben nicht nur nicht an Gott, sondern lehnen auch den Konsum tierlicher Produkte ab. Und das auch noch aus ethischen Gründen. Was immerhin zeigt, dass es zur Beantwortung der Frage nach dem guten Leben keiner Religion bedarf.

Doch was tun Leute wie wir an Weihnachten? Uns einschließen und am Grashalm nuckeln? Salat und Gemüse lutschen bis zur veganen Ekstase? Ganz und gar nicht. Auch wir atheistischen Veganer genießen Weihnachten – pardon, die Jahresendfeier – mit Freude, Genuss und einer gehörigen Prtion Besinnlichkeit.

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Alle Jahre wieder…

… stirbt die Weihnachtsgans
Verliert fast ihr Gefieder
In ihrer Todesangst

Muss leiden und muss sterben
Für das Christenfest
Hat die Hölle hier auf Erden
Weil sie den Menschen schmeckt

Wenn Weihnachten wirklich das Fest der Liebe ist, dann sollte diese Liebe allen fühlenden Lebewesen gelten.

Barmherzigkeit am Martinstag – bitte auch mit den Gänsen

Religionen haben oft etwas Schizophrenes an sich. Da werden Traditionen gelebt, die in krassem Widerspruch zu den ursprünglichen Werten ihrer Stifter oder Hauptfiguren  stehen. Eine solche Tradition ist das Verspeisen von Martinsgänsen am Martinstag (11.11.). Aber auch dieser Brauch kann nicht im Geiste ihres Namensgebers Martin von Tours erfolgen – denn zwei Leitmotive im Leben des Bischof von Tours waren Barmherzigkeit und Askese.

Und da sich beides kaum mit der qualvollen Aufzucht und dem Töten fühlender Lebewesen zum Zwecke der Völlerei in Einklang bringen lässt, verbietet sich dieser unsägliche Brauch von selbst.

Ausführliche Infos zum Thema findet ihr bei Peta.