Das GrunzMobil kommt nach Lübeck

Am Freitag, den 18. 10., steht das GrunzMobil der Albert Schweitzer Stiftung in der Breiten Straße, Höhe Hausnummer 95. Der Wagen mit dem unübersehbaren “Schweineaufbau” informiert über veganes Leben sowie das alltägliche Tierleid in den Mastanlagen, Legebetrieben oder Schlachthöfen. Mit dem Motto “Wen streicheln? Wen essen?” wird auf die Problematik des Speziezismus hingewiesen, also der Diskriminierung auf Basis der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies.

Info: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour 

In eigener Sache: Kommentarfunktion wieder aktiv – ohne Registrierung

Wir haben uns mal um das massive Kommentar-Spam-Problem gekümmert und die Kommentarfunktion mit einem Captcha versehen. Oberhalb des Kommentarfeldes wird eine einfache Rechenaufgabe gestellt, deren Lösung eingegeben werden muss. So erkennt die Software, dass ein Mensch den Eintrag vornimmt, und kein Spamprogramm. Die Beiträge werden anschließend von uns freigeschaltet. Viel Spaß bei Kommentieren!

Lübeck-vegan jetzt auch auf Facebook

Nach langem Hin und Her haben wir uns entschieden, nun auch auf Facebook präsent zu sein. Wir wissen: Facebook ist Bestandteil der globalen Totalüberwachungsmaschinerie, die von den kapitalistischen Zentren und ihren Geheimdiensten derzeit aufgebaut wird.

Trotzdem denken wir, auf diese Weise einen weiteren Beitrag zur Verbreitung des Veganismus leisten zu können. Und mal ehrlich, die politischen und ökonomischen Machteliten dürfen gerne wissen, dass sich der Veganismus stetig ausbreitet – wobei wir bei der politischen Dimension dieser Lebensweise wären.

Noch ist die Facebook-Site recht leer. Das wird sich aber bald ändern – vielleicht auch mit Ihrer Hilfe. Wir freuen uns darauf!

Zur Facebook-Präsenz von Lübeck-vegan

Wieder zurück aus dem Osten…

Vor einem Supermarkt in Svetlogorsk

Vor einem Supermarkt in Svetlogorsk

In den letzten Wochen war es ein wenig still auf luebeck-vegan.de gewesen. Der Grund: Claudia und ich leiden an einer unheilbaren Form von Fernweh und müssen von Zeit zu Zeit das Land verlassen, um uns in fremden Gefilden herumzutreiben.

So haben wir in den vergangen Wochen das ehemalige Ostpreußen mit dem Fahrrad bereist – also Polen, die russische Exklave Kaliningrad sowie Litauen. Und Ihr könnt uns glauben: So sehenswert Landschaften und Städte waren, so schwierig war es mit der veganen Ernährung. In den Restaurants landeten meist Pommes Frites mit Gemüse oder Pizza Vegetaria ohne Käse auf unserem Teller. Ansonsten gab’s nit Tomaten, Zwiebeln und frischem Knoblauch belegte Brötchen, dazu lecker Bohnen und Oliven aus der Dose. Doch trotzdem, mit ein wenig Mühe hat alles bestens geklappt.

Ein eingehender Bericht zur veganen Ernährung auf dieser Reise folgt demnächst.

Veganes Angrillen 2013

Sojaschnitzel und Seitanwürstchen auf dem Grill

Sojaschnitzel und Seitanwürstchen auf dem Grill

Keine Frage, dieser Winter war ein Ärgernis sondergleichen. Gerade in Schleswig-Hosltein sind wegen des maritimen Klimas durchschnittlich nur wenige Schneetage zu erwarten. Und dann das: Schneewinter von Ende November bis Anfang April – das kennt man eher aus dem mittleren Skandinavien.

Kein Wunder, dass das diesjährige Angrillen erst spät stattfinden konnte. In unserem Falle Mitte April am ersten warmen Wochenende des Jahres. Und im Gegensatz zur Plempe der Kollegen aus der Fleischesser-Fraktion war unser Essen gesund und wertvoll. Anstelle geschredderter Leichenabfälle und medikamentös belasteter Fleischlappen landeten leckere Soja- und Seitanprodukte auf dem Rost.

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Zynische Sandkastenphilosophie einer kleinen Farm: Die Wurst mit Gesicht

Die Internetmetzgerei Meine kleine Farm aus Berlin / Brandenburg hat eine Mission: Sie möchte Fleisch “ein Gesicht” geben und damit zu einem bewussteren Fleischkonsum beitragen.  Dazu stellt sie Schweine in possierlicher Pose im Internet vor. Per Mausklick kann der Käufer dann Fleischartikel bestellen, zu denen die netten Schweinchen verarbeitet wurden.

Doch ob das Karma der fleischliebenden Verbraucher dadurch besser ausfällt, wie die fröhlich aufgemachte Website scheinheilig verspricht, darf bezweifelt werden.  Im Gegenteil: Ihren Betreibern und deren Kunden dürfte eine besonders deprimierende Wiedergeburt bevorstehen. Ersteren wegen gewissenlosem Zynismus, letzteren wegen pervertiertem Konsumverhalten.

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Fleischatlas 2013: Hoher Fleischkonsum in Industrieländern schädigt Umwelt und fördert Armut

Fleischkonsum ist schädlich – für den Konsumenten, die Umwelt und am allermeisten für die getöteten Lebewesen selbst. Nichts Neues für uns Veganer. Für die meisten unserer Mitmenschen dagegen schon. Und das, obwohl die relevanten Informationen zu diesem Thema längst bekannt sein dürften. Doch beim Schnitzel werden Vernunft und besseres Wissen gerne an der Küchentür abgegeben. Hinzu kommt, dass Fleisch zurzeit so billig ist, wie nie – dank verantwortungsloser Massenproduktion und Einzelhandelspolitiken.

Das Ganze hat natürlich verheerende Auswirkungen von globalem Ausmaß.  Genau diesem Thema widmet sich der gerade erschienene Fleischatlas 2013, der vom BUND und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgeben wurde. Zwar wird auch in ihm letztlich kein Veganismus propagiert. Aber als gut aufbereitete Information über die gravierenden Folgen des massenhaften und billigen Fleischkonsums in den Industrieländern taugt er allemal.

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Lecker Antibiotika in fast allen Masthähnchen

Hähnchen sind die Renner bei den Omnivoren. Ob vom Grillimbiss oder aus der Tiefkühltruhe für wenige Euro, ob als ausgerissene Flügel (“Wings”) oder Beinchen (“Schenkel”) – zerstückelt  auf dem Teller macht sich der Vogel Gallus gallus domesticus nicht nur bei vielen Deutschen besonders gut. Doch dank der Geflügelindustrie landet zusammen mit dem gequälten Fleisch auch jede Menge Antibiotika im Gekröse der Esser. Ganze 96,4% aller Masthähnchen erhalten laut einer aktuellen Studie des Verbraucherschutzministeriums NRW Antibiotika. Keine guten Nachrichten für die Immunsysteme der Hähnchenesser…

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Deutsche im Fleisch- und Blutrausch: Rekordzahlen in der Schweineschlachtung machen fassungslos

Dass das zwanghafte Verlangen nach Fleischprodukten tragische Folgen für Tausende sogenannter “Nutztiere” hat, ist leider nichts Neues. Doch die aktuellen Zahlen aus der Schlachtstatistik machen fassungslos: Allein zwischen zwischen Juli und September diesen Jahres wurden in Deutschland 15,2 Millionen Schweine für den menschlichen Konsum getötet. 15,2 Millionen leidensfähige und fühlende Individuen, die ähnlich wie Menschen Schmerz und Angst verspüren und danach streben, ihren Instinkten zu folgen und ein gutes und zufriedenes Leben ohne Leid zu führen.

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Martinstag und Weihnachtszeit – und wieder beginnt das große Gänsemorden

Damit die Christenheit schön feiern kann, müssen wieder unzählige Tiere qualvoll ihr Leben lassen. Ob Martins- oder Weihnachtsgans, veraltete Traditionen sind auch dieses Jahr wieder für unermessliches Leid verantwortlich. Denn das große Mästen und Schlachten hat schon längst begonnen.

Und schon im Vorfeld sind die Ratschläge der Verbraucherschützer zu vernehmen: Man solle Geflügelfleisch nicht billig beim Discounter erstehen, sondern dort, wo eine tiergerechte Nutztierhaltung garantiert sei. Tiergerechte Nutztierhaltung? Ein Widerspruch in sich! Wer es also mit Nächstenliebe und Frieden ernst meint, sollte alle leidensfähigen Lebewesen im Sinn haben, und nicht nur den nächsten Zweibeiner.

Daher: Martinstag und Weihnachten können auch prima ohne Fleisch gefeiert werden. Nur dann kann man wirklich von Festen der Nächstenliebe und des Friedens sprechen. Alles andere wäre Selbstbetrug und Lüge!