Pikante Rohkost-Cracker als Muntermacher

Die Zutaten für die Cracker

Die Zutaten für die Cracker

Wer viel unterwegs ist, kennt das Problem: Was tun, wenn der Magen knurrt? Zwar gibt es (zumindest in Lübeck) an fast jeder Ecke eine Bäckerei. Doch die astronomischen Preise, die dort für meist noch minderwertige Massenware verlangt werden, schrecken ab. Genau hier kommen die pikanten Rohkost-Cracker ins Spiel.

Sie sind nicht nur eine rohköstliche Knabberei, sondern auch die ideale Wegzehrung für unterwegs. Gesunder Knabberspaß also, der nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch den Körper. Luftdicht aufbewahrt halten sie mehrere Tage – sofern nicht schon vorher aufgegessen werden. Eine Gefahr, die den leckeren Cracker stets und ständig droht.

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Stadtradeln: Preisverleihung und eine vegane Torte der Konditorei Gaumenfreude

FS mit der veganen Torte der Konditorei Gaumenfreude (Foto: CS)

FS mit der veganen Torte der Konditorei Gaumenfreude (Foto: CS)

Überraschung bei der Preisverleihung:  Am 7. September wurden im Audienzsaal des Lübecker Rathauses die Preise für die Aktion Stadtradeln überreicht. Dabei erhielt Frank vom Team Lübeck-Vegan einen Preis als zweitbester Einzelfahrer (stolze 1.675 Kilometer in drei Wochen).

Da Frank aber nicht nur für das Klima, sondern auch für den Veganismus radelte, überraschte ihn die Lübecker Konditorei Gaumenfreude mit einer veganen Torte. Wir finden, dass das eine so originelle wie symphatische Geste war, für dir wir uns auch im Nachhinein noch einmal bedanken möchten.

Lange hat die liebevoll gestaltete Torte leider nicht überlebt. Kein Wunder bei ihrem Geschmack mit Suchtpotenzial. Wir können nur sagen: leeeeecker!

Wir melden uns wieder aus dem Urlaub zurück

In Belarus hat man keine Angst vor kommunistischen Symbolen (Foto: FS)

In Belarus hat man keine Angst vor kommunistischen Symbolen (Foto: FS)

Keine Frage, auch Veganer verreisen sehr gerne. Wenn wir könnten, wie wir wollten, wären wir die meiste Zeit unseres Lebens auf Reisen. Aber immerhin dauerte unsere diesjährige Radreise einen ganzen Monat und führte uns von Warschau nach Minsk in Weißrussland.

Erlebt haben wir jede Menge, begeistert waren wir insbesondere von den Menschen und Landschaften in Weißrussland. Ein ausführlicher Reisebericht erscheint in ein paar Wochen auf http://www.spatzier.net. Jetzt aber widmen wir uns wieder dem Veganismus im Allgemeinen und speziell in der Region Lübeck.

Endlich Frühling – Angrillen 2015

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.... (Foto: fs)

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen…. (Foto: fs)

Schon Anfang März war es soweit: Am 7. März, einem Samstag, war das Wetter so gut, dass wir ein erstes Mal in diesem Jahr den Grill in Aktion setzen konnten.

Und wer glaubt, für Veganer sei das Angrillen entweder überhaupt nicht oder zumindest nur unter allerschlimmsten Entbehrungen möglich, der sei mal wieder eines Besseren belehrt – pikant marinierten Sojaschnitzeln, Saitanwürstchen und veganem Kartoffelsalat sei Dank!

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Geplante Obsoleszenz? Teures Sedona Dörrgerät nach nur anderthalb Jahren kaputt

Nach nur anderthalb Jahren kaputt: Dörrgerät von Sedona

Nach nur anderthalb Jahren kaputt: Dörrgerät von Sedona

Grünkohl-Chips sind lecker und gesund. Doch heute wurde es nichts mehr mit der Leckerei. Dabei haben wir uns extra auf dem Markt Grünkohl aus biologischem Anbau besorgt. Der Kohl wurde gewaschen, abgetrocknet, mit Öl, Salz und Pfeffer gewürzt und dann in unser Sedona-Dörrgerät gelegt. Mit letzterem haben wir schon so manche rohköstlich-vegane Speise zubereitet.

Doch heute versagte uns das Ding den Dienst. Nach einer halben Stunde schaltete es sich ab und war nicht mehr in Gang zu bringen. Wir wechselten das Stromkabel und sogar die Sicherung – nichts zu machen. Das Dörrgerät von Sedona blieb tot.

Fast 370 Euro hat das Gerät gekostet. Ein Gerät, das nichts weiter tun muss, als Luft kontrolliert zu erwärmen. Nicht gerade eine besonders komplizierte Aufgabe, die hochempfindliche Elektronik oder ähnliches erfordern würde. Und doch quittiert es nach nicht einmal anderthalb Jahren den Dienst. Und das, obwohl es in dieser Zeit nicht einmal besonders viel benutzt worden ist.

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Wieder zurück von der Radreise

Reiseräder vor dem Fluss Memel, dahinter die Stadt Sovetsk (Tilsit) im Kaliningrader Gebiet (Foto: fs)

Reiseräder vor dem Fluss Memel, dahinter die Stadt Sovetsk (Tilsit) im Kaliningrader Gebiet (Foto: fs)

Auch wir von Lübeck-Vegan sind nicht immer gerne zuhause. Liebend gerne reisen wir in der Weltgeschichte herum – und das in der Regel mit dem Reiserad. In den vergangenen Wochen waren wir im Memelland (Litauen) sowie dem ehemaligen Ostpreussen (Ost-Polen, Masuren, Ermland) unterwegs. Gespeist wurde selbstredend vegan, was im Ausland zwar ein wenig schwieriger, aber trotzdem immer gut möglich ist.

Nun sind wir wieder zurück in Lübeck und können uns wieder mit voller Energie unserer Webpräsenz widmen! Ein ausführlicher Reisebericht erscheint in ein paar Wochen auf www.spatzier.net.

Lübeck-Vegan auf der Critical Mass Lübeck

Frank Spatzier (grünes T-Shirt) auf der Lübecker Critical Mass im Juli 2014

Frank Spatzier (grünes T-Shirt) auf der Lübecker Critical Mass im Juli 2014

Es hat zwar nicht unbedingt etwas mit veganer Lebensweise zu tun, ist aber trotzdem erwähnenswert: Wir von Lübeck-Vegan nehmen regelmäßig an den Lübecker Critical Mass Aktionen teil. Dabei handelt es sich um ein Form von unorganisierten Fahrrad-Demonstrationen, die den Radverkehr mehr ins öffentliche Bewusstsein rücken sollen. Auch steht die Forderung nach mehr Raum für den Radverkehr im den KFZ-dominierten Innenstädten im Vordergrund. Die Aktionen finden weltweit in größeren Städten statt.

In Lübeck treffen sich Radfahrer jeden ersten Freitag im Monat um 19 Uhr am Bismarck-Denkmal zwischen Lindenkreisel und Bahnhof. Danach geht es in locker-lustiger Runde durch die Stadt, und zwar auf den Fahrbahnen. Erlaubt wird das durch einen Passus in der Straßenverkehrsordnung, demnach ein geschlossener Verband von 15 und mehr Radfahrern von der Radwegbenutzungspflicht befreit ist und die Fahrbahn benutzen darf.

Wir von Lübeck-Vegan propagieren einen friedlichen Lebensstil, der anderen Lebewesen möglichst wenig Leid verursacht. Dazu gehört natürlich auch das Mobilitätsverhalten. So besitzen wir keine Autos und fahren im Alltag ausschließlich Rad. Der motorisierte Individualverkehr hat so viele negative Auswirkungen auf soziale und ökologische Bereiche, dass zu einer bewusst friedlichen Lebensführung auch zwingend das Radfahren gehört. Mehr Informationen zur Lübecker Critical Mass Aktion gibt es hier.

Die lieben Angler

angelplatz

Und doch: Fische spüren Schmerzen!

Sie kauern, stehen oder sitzen an den Ufern von Gewässern. Oft tragen sie Olivgrün oder Camouflage, weil sie sich dann wohl cooler, mächtiger oder männlicher vorkommen. Ihre Tätigkeit: Mithilfe einer Angelroute werfen sie einen angeseilten Köder ins Wasser, der mit einem versteckten Widerhaken versehen ist. Nun muss gewartet werden, bis ein armes Wassertier den Köder für Nahrung hält und hineinbeisst.

Dieses Anbeissen ist der Moment, dem der Angler (oder auch die Anglerin) entgegenfiebert. Der Moment also, in dem sich der Fisch schwer verletzt, weil er sich den versteckten Angelhaken in den Kiefer gerammt hat. An einem Schwimmer erkennt der Angler nun die Qual des Tieres und vergrößert sie noch, indem er es mit der Angelleine aus dem Wasser zerrt. Dann reisst der Angler dem Fisch den Haken aus dem Maul und wirft ihn entweder zurück ins Wasser (Catch & Release) oder tötet ihn mehr oder weniger fachgerecht, um ihn später zu essen.

Klingt nach schwerer Tierquälerei? Ist es auch – obwohl Angler und ihre Lobby nicht müde werden zu behaupten, das würde den Fischen doch garnicht weh tun und sei gut für die Bestände. Doch nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse kommen zu ganz anderen Ergebnissen.

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Lübeck-Vegan in neuem Gewand

Was lange währt, wird endlich gut: Der Relaunch von Lübeck-Vegan ist abgeschlossen. Lübecks Veganismus-Website lässt ab heute die eingestaubte Blog-Optik hinter sich und präsentiert sich in einem moderneren Magzin-Look.

Claudia und ich wünschen euch weiterhin viel Spaß und hoffentlich viele wertvolle Informationen mit Lübeck-Vegan!

 

Über den allgegenwärtigen naiven Zynismus

Ein lachendes Huhn wirbt für den Kauf seiner gegrillten Körperteile (Foto: fs)

Metzgereien und Brathähnchen-Grills haben zuweilen ein eigenartiges Weltverständnis: Da wird mit lachenden Schweine- oder Hühnerfiguren geworben, die auf den Verkauf ihrer eigenen Körperteile hinweisen. Verarbeitete Körperteile, für die sie leiden und sterben mussten.

Ich möchte einmal eine bitterböse Analogie zeichnen: Ein Plakat mit einem stilisierten KZ-Häftling, der eine Lampe in seiner Hand hält. Ihr Schirm besteht aus Menschenhaut, und das Werbeplakat hängt an einer Verkaufsstelle für solche Lampen. Übertrieben? Geschmacklos? Bösartig?

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Im Fokus: Vitamin B12

Veganerinnen und Veganer haben es gut. Mit dem Verzicht auf tierliche Produkte boykottieren sie ein System, das unermessliches Leid unzähliger Lebewesen produziert. Und das ist einfacher, als man oft denkt. Fleisch, Milch und (mit Einschränkungen) Eier lassen sich heutzutage bestens ersetzen. Und auch der Körper kann problemlos ohne tierliche Nahrungsmittel auskommen.

Es gibt nur einen winzigen Haken: Vitamin B12. Und das kommt vor allem in Fleisch, Milch und Eiern vor. Was also tun?

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Hamburg, 28.9.: Demonstration “Tiere sind keine Lebensmittel”

Am Sa., den 28. September, findet in Hamburg die Demo “Tiere sind keine Lebensmittel” statt. Gestartet wird um 13.30 am Hauptbahnhof, Ausgang Glockengießerwall. Veranstalterin ist die die Vegane Bewegung.

Demonstriert werden soll für die Abschaffung von Fleisch als Lebensmittel oder sonstigem Konsum- oder Gebrauchsgut sowie eine Welt ohne Tierausbeutung. Ziel ist eine Welt, in der Tiere nicht mehr als Lebensmittel oder als Lieferanten für Nutz-, Hilfs- und Gebrauchsgüter missbraucht werden.

Link zum Aufruf der Veganen Bewegung

Politische Justiz in Österreich: Tierschützer werden erneut kriminalisiert

Auch in unserem südlichen Nachbarland werden demokratische Standards fleißig in die Tonne getreten. Nachdem die 2009 verurteilten Aktivisten des “Vereins gegen Tierfabriken” gegen ihre Verurteilung klagten und 2011 freigesprochen wurden, hob die Staatsanwaltschaft Wien die Freisprüche auf. Nun versucht man, den Aktivisten eine “schwere Nötigung” vorzuwerfen, die die wirtschaftliche Existenz eines Unternehmens (hier ein Pelzhändler) bedroht.

Heute legale Kapagnen, die potenzielle Kunden über die quälerische Tierhaltung informieren, wären künftig kriminell und strafbar. Ebenso würden Streiks als “schwere Nötigung” zu Fällen der Staatsanwaltschaft werden – ein kaum fassbarer Abbau freiheitlich-demokratischer Grundrechte.

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Gastbeitrag: Baumfällungen in Lübeck (Matthias Langwasser)

Seit vielen Jahren beobachte ich, wie immer wieder alte Bäume in Lübeck gefällt oder verstümmelt werden, immer mit der Begründung, dass die Bürger vor herabfallenden Ästen oder umstürzenden Bäumen geschützt werden müßten. Dies geschieht auch bei offensichtlich kerngesunden Bäumen.
Ich wohne am Wakenitzufer und dort wurde gerade wieder eine uralte, wunderschöne Weide direkt am Wasser “auf Kopf gesetzt”. In dem Baum haben zum Beispiel Wildbienen gelebt.
Die Bäume werden rigoros gefällt, sobald sie auch nur kleinste Anzeichen wie einen Riss oder Pilze am Baum zeigen. Es wird aber überhaupt nicht versucht, diese zu erhalten.
So ein alter Baum, der mehr als 100 Jahre alt ist, kann nicht ersetzt werden. Er ist für immer verloren und Vögel, Eichhörnchen und viele andere Tiere verlieren Ihr Zuhause. Außerdem werden sehr oft noch nicht mal neue Bäume als Ersatz gepflanzt.