Pikante Rohkost-Cracker als Muntermacher

Die Zutaten für die Cracker

Die Zutaten für die Cracker

Wer viel unterwegs ist, kennt das Problem: Was tun, wenn der Magen knurrt? Zwar gibt es (zumindest in Lübeck) an fast jeder Ecke eine Bäckerei. Doch die astronomischen Preise, die dort für meist noch minderwertige Massenware verlangt werden, schrecken ab. Genau hier kommen die pikanten Rohkost-Cracker ins Spiel.

Sie sind nicht nur eine rohköstliche Knabberei, sondern auch die ideale Wegzehrung für unterwegs. Gesunder Knabberspaß also, der nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch den Körper. Luftdicht aufbewahrt halten sie mehrere Tage – sofern nicht schon vorher aufgegessen werden. Eine Gefahr, die den leckeren Cracker stets und ständig droht.

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Vegane Quasi-Tortellini mit scharfer Spinatfüllung selbstgemacht

Die Nudelmaschine in Aktion

Die Nudelmaschine in Aktion

Es ist immer wieder ärgerlich: Im Supermarkt finden sich im Kühlregal leckere vorgekochte Tortellini. Nur leider sind sie fast nie vegan. Spinat-Ricotta-Füllung oder ähnliche Käsemischungen dominieren die in Plastik eingeschweissten Nudeln.

Was liegt da näher, als Tortellini selbst herzustellen? Der Pastateig sollte ja keine Hexerei sein; und ist er erstmal hergestellt und in Form gebracht, lässt er sich mit allem füllen, was das vegane Herz begehrt. In unserem Falle wäre das eine pikante Spinatfüllung mit reichlich Knoblauch.

Nun sind wir von Lübeck-Vegan keine spezialisierten Spitzenköche und müssen uns immer wieder von Neuem an eher selten zubereitete Rezepte herantasten. Vor allem die Handhabung einer Nudelmaschine ist in unserem Falle noch stark ausbaufähig. Von daher ist hier auch nur die Rede von Quasi-Tortellini. Geschmeckt hat’s trotzdem sehr gut.

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Unser Sedona-Dörrgerät ist wieder da – und ein Grundrezept für rohköstliche Cracker

Wieder heile: Erste Cracker aus dem reparierten Sedona

Wieder heile: Erste Cracker aus dem reparierten Sedona

Ja, das war ärgerlich, als unser Sedona-Dörrgerät vor einigen Wochen seinen Geist aufgab. Gut, auch das allerbeste Gerät ist nicht vor Defekten gefeit. Wir wollen berichten, was seit dem unrühmlichen Totalausfall bis heute passiert ist.

Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Seit ein paar Tagen steht unser Sedona wieder in der Küche und funktioniert einwandfrei. Und auch der Service von Deutschlandvertrieb Keimling war erstklassig. Als ersten Test haben wir Leinsamen-Cracker hergestellt. Das Rezept dazu findet ihr beim Weiterlesen.

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Veganes Schmalz selbstgemacht

Schmalzherstellung (Foto: fs)

Schmalzherstellung (Foto: fs)

Schmalz ist genauso fettig, wie es lecker ist. Leider. Eine ungesunde Leckerei, die viele – meine Person eingeschlossen – nur zu gut aus omnivoren Zeiten kennen. Damals war das sogenannte Griebenschmalz sehr beliebt. Bei dessen Herstellung werden Stücke von Schweineschwarte in ausgeschmolzenen Flomen (Fetteinlgerungen) ausgebraten. Tierisches Fett pur – so ungesund wie unappetitlich und vor allem unethisch.

Pikant-würziges Zwiebelschmalz lässt sich zum Glück auch vegan herstellen. Damit bleiben nicht nur die Mit-Lebewesen verschont, sondern auch die eigene Gesundheit profitiert. Ausgesprochen fett- und kalorienreich bleibt allerdings auch das vegane Schmalz.

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Brühe – selbst gemacht

Die fertige Gemüsebrühe

Die fertige Gemüsebrühe

Wir verwenden relativ viel Brühe, sei es für Saucen, Suppen oder Einweichen von Sojaprodukten. Da wir dabei großen Wert darauf legen, dass wir möglichst natürliche Brühen ohne künstliche Zusatzstoffe, Glutamat, Öle oder Hefeextrakt verwenden, ergibt sich dadurch ein hoher Kostenfaktor. Also dachte ich mir, warum nicht selber machen und ich stieß dabei auf das folgende Rezept. 

Mein erster Versuch vor zwei Monaten war geschmacklich schon ganz gut, aber nach meinem Geschmack etwas sellerielastig. Nachdem unsere Vorräte sich jetzt dem Ende neigten, waren wir auf dem Wochenmarkt einkaufen und ich habe den zweiten Versuch gestartet.

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Warum mal nicht koreanisch? Traditionelles Kimchi selbstgemacht

Gut gelagert zum Gären

Gut gelagert zum Gären

Kimchi ist das Nationalgericht Koreas. Und nicht nur das: Seit 2013 hat die UNESCO den milchsauer vergorenen Chinakohl zum Weltkulturerbe erklärt. Aber Achtung, deswegen muss es noch lange nicht jedermanns Sache sein. Denn Kimchi schmeckt säuerlich-scharf, also für den typischen nordwesteuropäischen Gaumen ungewohnt.

Für uns erstrecht ein Grund, Kimchi in der eigenen Küche herzustellen. Denn milde und langweilige Durchschnittsgerichte gibt es hierzulande in Hülle und Fülle. Also her mit dem vergorenen Gaumenkitzel!

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Gesünder geht nicht: Leincracker mit Veggiekäse und Sprossen

Leinsamencracker mit Veggiekäse und Sprossen

Leinsamencracker mit Veggiekäse und Sprossen (Foto: fs)

Nach den Feiertagen mit dem ein oder anderen mastigen Festessen, ist Anfang Januar meist Abspecken und Entschlacken angesagt.

Aber auch hier sind wir Veganer eindeutig im Vorteil. Denn es sind vor allem die tierischen Fette, die den Körper so richtig fertigmachen. Veganer Braten dagegen lässt geschmacklich nichts vermissen, belastet aber nicht so sehr – auch nicht die Hüften.

Trotzdem, ein wenig Schonkost tut manchmal Not. Und da haben wir etwas ganz Besonderes entdeckt: Leinsamencracker mit veganem Streichkäse und selbstgezogenen Sprossen. Hier ergeben beste und gesündeste Zutaten einen herzhaften Snack, der zu jeder Tageszeit genossen werden kann. Also genau das Gegenteil von drögem Schlechte-Laune-Essen zum Schlechte-Laune-Januarwetter.

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Spaß mit der rohköstlichen Misosuppe

Rohköstliche Misosuppe

Rohköstliche Misosuppe (Foto: fs)

Vor zwei Wochen ging es auf Lübeck-Vegan um die Misosuppe, das japanische Nationalgericht. Aber da hatten wir ja noch das alte Jahr. Heute sieht alles ein wenig anders aus, denn auch wir werden nun von guten Vorsätzen geleitet. Einer davon lautet: mehr Rohkost!

Und so haben wir uns daran gemacht, Misosuppe als Rohkostgericht zu fabrizieren.

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Der Saft aus der Gruft: Misosuppe

Misosuppe

Japanisches Nationalgericht: Misosuppe (Foto: fs)

Zwei Jahre lang lagert der verschimmelte Brei in Fässern. Nicht in irgendwelchen, sondern in sehr, sehr alten.  Zusammengepresst von tonnenschweren Steinen hat er Zeit genug, um vollends zu verwesen. Vollständig zu zerfallen in seine mineralischen und organischen Einzelteile. Exhumiert (oder besser: Exdoliert) wird schließlich eine zähe Masse, die es faustdick in sich hat – geschmacklich wie inhaltlich.

Die Rede ist von Miso, der eigentümlichen japanischen Würzpaste aus fermentierten Sojabohnen. Und hier speziell vom Hatcho-Miso, seiner würzigsten Variante. Hardcore-Gourmets genießen es pur und erleben eine Geschmacksexplosion auf der Zunge. Traditionalisten stellen damit Misosuppe her, ein japanisches Nationalgericht.

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Neues aus der Kochwerkstatt: Seitan selber herstellen

Gebratene Seitanhäppchen aus eigener Herstellung

Gebratene Seitanhäppchen aus eigener Herstellung (Foto: fs)

Die meisten Veganer sind nicht von Geburt an vegan. Viele haben Jahre gebraucht, um zur nötigen Erkenntnis eines ethisch, ökologisch und gesundheitlich nutzvollen Lebensstil zu gelangen. Mit anderen Worten, viele Veganer haben früher auch mal Fleisch gegessen – und das vielleicht sogar sehr gerne.

Aber nur Salat, Gemüse und Obst zu essen, ist auf Dauer auch unbefriedigend. Es muss etwas Bissfestes her, das gerne auch pikant gewürzt sein kann. Wenn man das Lebensmittel dann auch noch richtig kross braten kann, ist der vegane Speiseplan komplett. Und hier kommt Seitan ins Spiel.

Saitan ist Weizeneiweiss, das sich beliebig formen und würzen lässt. Angebraten hat es zudem eine Konsistenz und Bissfestigkeit, die der von Fleisch täuschend ähnlich ist. Es ist also der ideale Fleisch-Erstatzstoff, und dazu enorm vielseitig. Leider sind Saitanprodukte relativ teuer. Und auch Glutenmehl zum Selberformen macht das Portemonnaie auf Dauer leichter und leichter.

Doch die gute Nachricht lautet: Seitan kann man selbst herstellen. Und zwar relativ einfach und für sehr wenig Geld!

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Geht auch vegan: Raclette

Veganes Raclette

Veganes Raclette

In der Winterzeit wird gerne Raclette gegessen. Es ist gemütlich, macht Spaß und ist eine kulinarische Abwechslung, die gerne mal einen ganzen Abend lang dauern kann. Raclette hat nur einen schweren Fehler: es funktioniert mit Käse! Nichts für Veganer also, mag man denken. Stimmt aber nicht. Denn auch ein Raclette lässt sich prima vegan gestalten – und das sogar, ohne auf das knusprige Überbacken der Leckereien verzichten zu müssen.

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