Rohkost, die Zweite – pikanteste Tomatencracker

Pikante Tomatencracker

Pikante Tomatencracker (Foto: fs)

Kann man von gustatorischen Reizen einen Orgasmus bekommen? Vielleicht nicht ohne zusätzliche bewusstseinserweiternde Massnahmen. Doch mit den rohköstlichen pikanten Tomatencrackern aus unserem zweiten Rohkostexperiment lässt sich schon spielend die Plateauphase erreichen. Und zwar aus dem Stand.

Ohne Übertreibung – im gut sortierten Lebensmittelladen befände sich ein Snack von derartig abgehobener Qualität im obersten Preissegment. Ganz im Gegensatz zu den wirklichen Herstellungskosten, die problemlos aus der Portokasse eines Studentenhaushalts zu bezahlen sind.

Und so wird’s gemacht: Man nehme ein paar Tomaten, Paprikaschoten und Knoblauchzehen und zerhäcksele sie in einem guten Küchenmixer zu einem dünnen Brei. Diesen würze man mit hochgeschätzten Gewürzen wie etwa Meeressalz, kambodschanischem Pfeffer, Cillipulver und ähnlichen Stimulanzien. Anschließend zieht der Brei in eine Schüssel um, wo er mit Leinsamen, Sesamsaat und Sonnenblumenkernen angereichert wird.

Die fertigen Cracker auf dem Dörreinschub

Die fertigen Cracker auf dem Dörreinschub

Nun muss der Brei ein wenig ruhen, wobei Lein- und Sesamsaat Flüssigkeit aufnehmen und die Pampe dickflüssiger machen. Diese wird zu guter Letzt sehr dünn auf den Dörreinschüben des Dörrgerätes ausgestrichen – idealer Weise auf einer einer Dörrfolie, da der Brei sonst durch die feinmaschige Gitter der Einschübe suppen würde.

Nach ein paar wohligen Stündchen bei 42°C im Dörrgerät kann die angetrocknete Masse mit einem Messer in handliche Scheiben zerteilt werden. Nach weiteren 12 – 15 Stunden (je nach Gusto) Dörrzeit kann man dem Gerät die leckeren Rohkostcracker entnehmen.

Ein leckerer und gesünderer Snack ist uns tatsächlich noch nicht untergekommen. In den Mund nehmen und abgehen wie eine Rakete. Es lebe die vegane Rohkost!

 

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