Veganes Angrillen 2013

Sojaschnitzel und Seitanwürstchen auf dem Grill

Sojaschnitzel und Seitanwürstchen auf dem Grill

Keine Frage, dieser Winter war ein Ärgernis sondergleichen. Gerade in Schleswig-Hosltein sind wegen des maritimen Klimas durchschnittlich nur wenige Schneetage zu erwarten. Und dann das: Schneewinter von Ende November bis Anfang April – das kennt man eher aus dem mittleren Skandinavien.

Kein Wunder, dass das diesjährige Angrillen erst spät stattfinden konnte. In unserem Falle Mitte April am ersten warmen Wochenende des Jahres. Und im Gegensatz zur Plempe der Kollegen aus der Fleischesser-Fraktion war unser Essen gesund und wertvoll. Anstelle geschredderter Leichenabfälle und medikamentös belasteter Fleischlappen landeten leckere Soja- und Seitanprodukte auf dem Rost.

Angrillen, Phase 1

Angrillen, Phase 1

Die Sojaschnitzel (“Soja Big Steaks”; Internetversand www.alles-vegetarisch.de) werden vor dem Grillen in einer Mischung aus Pflanzenöl, Wasser und Gewürzen mariniert. Damit das Öl beim Grillen nicht in die Glut tropft und ungesunde Dämpfe entwickelt, verwenden wir in der ersten Phase Alu-Grillwannen. Im geschlossenen Kugelgrill dürfen die Schnitzel bei hoher Temperatur gut durchschmoren. Sobald sie braun sind und nur noch wenig Öl beinhalten, werden sie direkt auf den Rost gelegt.

Anschließend gesellen sich die veganen Bratwürste hinzu. Heute sind es Vegane Hot Dogs “Rauch” von Hobelz sowie Veggiefresh Bratwurst von Viana - beide ebenfalls erhältlich bei www.alles-vegetarisch.de oder im gut sortierten Bioladen.

Angrillen, Phase 2

Auch der Kartoffelsalat zur Beilage kann problemlos vegan hergestellt werden. Dazu mischt man in Scheiben geschnittene Pellkartoffeln mit einer veganen Remoulade aus Sojamilch, Öl, Gewürzgurken, Johannesbrotkernmehl, Kräuern, Salz und Frühlingszwiebeln. Klein geschnittene Paprika sorgen schließlich für zusätzliche Würze.

Abgerundet wird das leckere Grillessen von einem Avocado-Dip (Guacamole), einem Auberginen-Dip und dem veganen Aioli aus Öl, Sojamilch, Essig, Knoblauch, Salz und Senf.

Bleibt nur zu hoffen, dass der kalte Jahresauftakt nur eine einmalige Angelegenheit gewesen ist und sich das Wetter ab jetzt von seiner warmen und sonnigen Seite zeigt. Denn eines ist sicher: Auch wir Veganer müssen nicht auf sommerliche Grillfreuden verzichten. Im Gegenteil, die Palette der Möglichkeiten ist mehr als umfangreich – und gesund dazu!

Angrillen, Phase 4

Angrillen, Phase 4

 

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One Comment

  1. Ich mache auch gerne Gemüsepäckchen mit ein bisschen Olivenöl und vielen Kräutern.
    Das begeistert auch eigentlich jeden Nicht-Veganer.
    Aber ansonsten bin ich auch eher der klassische Sojawurst-Esser :-)
    LG

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