Veganes Schmalz selbstgemacht

Schmalzherstellung (Foto: fs)

Schmalzherstellung (Foto: fs)

Schmalz ist genauso fettig, wie es lecker ist. Leider. Eine ungesunde Leckerei, die viele – meine Person eingeschlossen – nur zu gut aus omnivoren Zeiten kennen. Damals war das sogenannte Griebenschmalz sehr beliebt. Bei dessen Herstellung werden Stücke von Schweineschwarte in ausgeschmolzenen Flomen (Fetteinlgerungen) ausgebraten. Tierisches Fett pur – so ungesund wie unappetitlich und vor allem unethisch.

Pikant-würziges Zwiebelschmalz lässt sich zum Glück auch vegan herstellen. Damit bleiben nicht nur die Mit-Lebewesen verschont, sondern auch die eigene Gesundheit profitiert. Ausgesprochen fett- und kalorienreich bleibt allerdings auch das vegane Schmalz.

 Was wir brauchen:

  • 500 g Kokosfett (am besten ungehärtet, also kein “Palmin”)
  • 2 – 3 Zwiebeln
  • einen Apfel (geschält)
  • 160 ml Raps- oder Sonnenblumenöl; ebensolches zum Anbraten
  • Knoblauch nach Wunsch
  • Salz, Pfeffer und sonstige Gewürze nach Wunsch
Zwiebeln, Knoblauch und Apfel kleingeschnitten (Foto: fs)

Zwiebeln, Knoblauch und Apfel kleingeschnitten (Fotos: fs)

Die Herstellung ist denkbar einfach: Die Zwiebeln mit dem Messer in kleine Würfel schneiden, diese in heißem Öl dann goldgelb braten. Vorsicht, von “goldgelb” bis zum bitteren “angebrannt” geht meist sehr schnell! Das Kokosfett in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze schmelzen.

Apfel und Knoblauch schälen, klein schneiden und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Flüssiges Öl dem geschmolzenen Kokosfett zugeben, Topf vom Herd nehmen. Angebratene Zwiebeln, Knoblauch und Apfel in den Topf geben. Alles nach Geschmack würzen.

Gemisch in kleine Gläser füllen, Feststoffliches dabei mit dem Löffel gleichmäßig verteilen. Kurz bevor die Masse in den Gläsern erkaltet ist, alles noch einmal mit dem Löffel verteilen,  da sich sonst Zwiebeln & Co. am Boden sammeln.

Fertiges veganes Schmalz

Fertiges veganes Schmalz

Viel Spaß und guten Appetit!

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